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SDAJ in Aktion: Antimil – Aktion am Schloss Nymphenburg

Am 27. Juni 2015 fand ein Beförderungsappell der Bundeswehr am Nymphenburger Schlosspark statt. Wir sind dem Aufruf des Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus gefolgt, gemeinsam gegen die Verherrlichung des Soldatentums und die Rechtfertigung der Kriegseinsätze der Bundeswehr zu protestieren. Die Bundeswehr will mit solchen Aktionen wieder Salonfähig werden und verschleiert dabei das es sich eben nicht um einen Job wie jeden anderen handelt, sondern um einen der die Bereitschaft zu töten und getötet zu werden voraussetzt.

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Wir wollen nicht, dass wir als Jugendliche als Kanonenfutter für die Bundeswehr in den Kriegen des deutschen Kapitals verheizt werden. Deswegen fordern wir, Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze!

Kurz vor Beginn des Appells wurde die Veranstaltung, welche eigentlich als öffentlich angekündigt war, vom Veranstalter (Bundeswehr) für Privat erklärt und der Protest von der Polizei an den Rand des Schlosses verlegt. Dieses Manöver diente dazu, die Gegenproteste, wenn möglich besser zu kriminalisieren und ansonsten stummzuschalten.

Aber trotz der Entfernung zur Veranstaltung selbst sorgten wir für Lärm und Aufmerksamkeit unter vorbeilaufenden Passanten.

Natürlich war der friedliche Protest an diesem Tag von Repression betroffen, so wurde ein Mitglied der FDJ aufgrund seines Abzeichens abgeführt und eine Person die es bis zum Beförderungsappell vor geschafft hat und ihren Protest friedlich kund tat, brutal zu Boden gerissen. Eine hohe Anzahl an Polizisten war vor Ort, welche jeglichen Protest in der Nähe der SoldatInnen unmöglich machen sollte um auch ja keine Zweifel bei den Offiziersanwärtern an ihrem Beruf auszulösen.

Am Ende des Appells fuhren die zahlreichen Busse, welche extra für die Soldatinnen und Soldaten sowie für ihre Familien angekarrt worden sind, wieder weg. Wir stellten uns daneben und versuchten ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Mit legitimen Parolen wie, „Wir wollen Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze“ oder „Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt“, haben wir versucht die Aufmerksamkeit der Passanten zu gewinnen und den „jungen Bundeswehrkandidaten“ zu zeigen, dass sie keine „Helden“ sind, sondern für das herrschende Kapital als Kanonenfutter dienen.

Jedoch war die Polizei auch hier sehr stark präsent und drängte uns zurück. Auch durch Anquatschversuche von Zivis wollten sie uns einschüchtern.

Trotz all der Schwierigkeiten setzten wir ein erfolgreiches Zeichen gegen Militarismus und die Propaganda der Bundeswehr.

Kein Werben fürs Sterben!
Wir wollen Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze!

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