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Tickets für Alle

Die Kampagne für einen kostenfreien Schulweg in Bayern!

Bildung umsonst? Für alle? Fehlanzeige!

Immer wieder wird betont, hier in Deutschland wäre Bildung für jeden frei zugänglich und kostenlos, aber stimmt das? Auf den ersten Blick schon, schließlich gibt es an öffentlichen Schulen keine Schulgebühren und jeder darf zur Schule gehen. Doch was, wenn man nicht zur Schule GEHEN kann, weil sie zu weit entfernt ist? Ab drei Kilometern Entfernung zwischen Wohnort und Schule (Luftlinie!) bekommt man eine Fahrkarte gestellt. Bis zur zehnten Klasse. Und dann? Dann heißt es, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen, selber zahlen! Wenn man Glück hat und innerhalb des Stadtgebietes wohnt, sind das etwas mehr als 50 Euro im Monat, mit steigender Tarifstufe wird es noch mehr. Ganz schön viel Geld für einen Schüler und vor allem: ganz schön viel für angeblich kostenlose Bildung!

Zuhause bleiben, Schwarzfahren oder teure Tickets kaufen?

Aber auch wenn man das Glück hat, nahe an der Schule zu wohnen: das Problem mit der Fahrkarte bleibt. Denn wenn man Freunde besuchen, zum Training gehen, Musikunterricht nehmen, ticketlogofeiern oder sich sozial und politisch engagieren möchte, muss man meistens auch sein Viertel verlassen und längere Strecken zurücklegen. Das geht zwar bis zu einer gewissen Grenze auch mal mit dem Fahrrad, aber nicht immer und erst recht nicht auf dem Land. Also braucht man die öffentlichen Verkehrsmittel. Wer nicht schwarzfahren möchte und sich gerade kein Ticket leisten kann, muss entweder weite Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen oder bleibt gleich zuhause und kann sich den Sportverein, das Training oder den Kinobesuch sparen. Freizeitgestaltung mit Freunden – Fehlanzeige.

Öffentliche Verkehrsmittel sollten vor allem eines sein: öffentlich und somit auch für jeden zugänglich!

Die Preise der meisten Verkehrsgesellschaften sind in den letzten Jahren ins unermessliche gestiegen, besonders für Schüler aber sind sie untragbar. Die meisten Schüler haben keinen Führerschein und, falls doch, zumindest kein Auto zur freien Verfügung, Taschengeld und Nebenjobs machen auch niemanden reich und nur wenige haben das Glück, von ihren Eltern herumkutschiert zu werden oder das Monatsticket bezahlt zu bekommen.Auch wenn der Gesetzgeber die Kosten teilweise übernimmt, hat dies nichts mit einer Kostenfreiheit für alle zu tun.

Lasst uns das ändern – hier und jetzt!

Ändern wird sich die Situation in Bayern von alleine nicht so schnell. Dem Bayrischen Landtag ist dieses Thema anscheinend nicht wichtig genug – generell hat er seit einigen Jahren offensichtlich nichts besseres zu tun als die Gelder für Bildung und Soziales immer stärker zu kürzen. Wir müssen  unser Recht auf kostenfreie Bildung also aktiv selbst einfordern – gemeinsam und in ganz Bayern!

Deshalb initiierten die Stadtschülervertretungen in Bayern die Kampagne „Tickets für alle!“ um gemeinsam mit anderen Organisationen, Lehrern und Eltern für wirklich kostenfreie Bildung zu kämpfen. Von November bis März 2016 finden in vielen Städten zusammen mit SMVen und Bündnispartnern Aktionen statt – Ziel ist es, so viele Schüler und Schülerinnen auf die Straße zu bringen wie möglich. Außerdem wenden wir uns mit unserer Petition an den Landtag.

Es ist höchste Zeit zu zeigen, dass sich Schüler nicht alles gefallen lassen!

Es ist höchste Zeit für bezahlbare Mobilität für alle!

http://ticketsfueralle.bayern/

Hier gehts zur Online-Petition: UNTERZEICHNE JETZT

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